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**Intelligente Maschinen unterstützen Europäische Arbeitnehmer**

Eine Studie des Europäischen Zentralbank (EZB) hat ergeben, dass die immer mehr eingesetzte Künstliche Intelligenz (KI) in europäischen Unternehmen erhebliche Zeitersparnisse bei den Arbeitnehmern hervorruft. Laut dem Analyseergebnis nutzen 52 Prozent der Befragten KI-Tools in ihrem Beruf, wobei sie durchschnittlich dreimal pro Woche auf diese zurückgreifen. Die Zeit, die die KI-Anwender einsetzen, um ihre Aufgaben zu erledigen, reduziert sich um etwa drei Stunden pro Woche, was einem Anteil von 7,7 Prozent an der durchschnittlichen Arbeitswoche entspricht.

<strong>Intelligente Maschinen unterstützen Europäische Arbeitnehmer</strong>

Intelligente Maschinen unterstützen Europäische Arbeitnehmer

Allerdings ist die Verteilung der Zeitersparnisse sehr ungleich, da eine geringe Minderheit der Anwender die größten Einsparungen erzielt. Insgesamt beträgt die kumulierte Effizienzsteigerung, die durch die KI erreicht wird, etwa 3,8 Prozent.

Die EZB-Studie, die auf einer Umfrage von 20.000 Personen in elf Ländern der Eurozone basiert, warnt jedoch davor, dass diese Zeitersparnisse nicht automatisch in erhöhte Produktivität umgesetzt werden. Vielmehr hängt es davon ab, ob die Arbeitnehmer die freigewordenen Stunden für produktivere Tätigkeiten nutzen, anstatt sie für weniger effektive Aktivitäten zu verbringen. Zudem hängt die Steigerung der Produktivität auch davon ab, ob die Arbeitgeber in der Lage sind, die erhöhte Leistungskapazität ihrer Mitarbeiter zu nutzen.

Die Studie zeigt auch, dass die Adoptionsrate von KI-Technologien nicht gleichmäßig über die Belegschaft verteilt ist. Der Bildungsgrad und das Alter spielen eine entscheidende Rolle, da Universitätsabsolventen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, KI-Tools zu nutzen (61 Prozent), während dies bei Nicht-Universitärern nur bei 37 Prozent der Fall ist. Jüngere Arbeitnehmer zeigen eine 20-prozentige höhere Wahrscheinlichkeit, KI-Technologien zu nutzen, als ihre älteren Kollegen. Männer nutzen KI-Tools leicht häufiger als Frauen, jedoch sind Bildung und Alter die stärksten Prädiktoren für die Adoptionsrate.

Die Art der Tätigkeit spielt auch eine Rolle, da die größten Zeitersparnisse in technischen Aufgaben auftreten, wie der Erstellung und Überprüfung von Codes, die einen etwa achtstündigen Wochen-Sparen pro Woche ergeben.