Meta greift an: neue smart glasses für jeden geldbeutel!
Der Kampf um die Vorherrschaft im Bereich der Smart Glasses spitzt sich zu. Meta, bisher mit den Ray-Ban Modellen erfolgreich, schickt nun eine ganze Armada erschwinglicherer Alternativen ins Rennen – und zielt direkt auf die wachsende Unsicherheit angesichts des drohenden Apple-Einstiegs ab.
Ein trio für unterschiedliche ansprüche
Vergessen Sie teure Kooperationen mit Ray-Ban oder Oakley. Meta setzt nun auf eigene Marken, um ein breiteres Publikum anzusprechen. Mit den neuen Meta Glasses, Meta Adventurer und Meta Fury, sowie der mit Kylie Jenner kollaborierten Edition, versucht das Unternehmen, eine Lücke im Markt zu füllen – und den Preis deutlich zu senken. Die Basismodelle starten bereits bei 299 Euro, was einen deutlichen Unterschied zu den Ray-Ban Gen 2 Wayfarer darstellt.
Die Meta Adventurer präsentieren sich als schlichte, unauffällige Brille für den Alltag, während die Meta Fury mit einem auffälligeren Design polarisieren sollen. Der Unterschied zwischen den beiden ist jedoch subtil. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit Kylie Jenner, die eine schlanke, ovale Form beisteuert, die sich deutlich von der Konkurrenz abhebt – allerdings zum Preis von 399 Euro.
26 verschiedene Styles – von klassischem Schwarz bis zu edlem Mahagoni – unterstreichen den Anspruch, für jeden Geschmack etwas bieten zu können. Die neuen Modelle sind ab sofort über meta.com und bei ausgewählten Händlern wie Amazon, Best Buy, Sunglass Hut und Lenscrafters erhältlich.

Apples schatten über dem markt
Die Ankündigung kommt zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt. Mit Apples erwartetem Markteintritt Ende nächsten Jahres steht der Branche ein Umbruch bevor. Meta ist sich dessen bewusst und versucht, mit aggressiven Preisen und einer breiteren Modellpalette Marktanteile zu sichern, bevor Apple seine Muskeln spielen lässt. Der ehemalige Apple-CEO Tim Cook soll sich lange um die Entwicklung von Smart Glasses bemüht haben, um der Konkurrenz zuvorzukommen. Dass Apple nun in den Markt drückt, wird von Meta als die größte Herausforderung überhaupt betrachtet.
„Wir müssen unser Spiel auf ein neues Level heben“, so Alex Himel, Leiter der Meta Wearables Unit, gegenüber Bloomberg. Er glaubt, dass Apple versuchen wird, die Integration mit iPhones perfekt zu gestalten, um Kunden zu gewinnen – ein taktischer Schachzug, der Meta vor große Probleme stellen könnte.

Kamera oder kein kamera? ein neuer ansatz
Interessant ist auch die Überlegung von Meta, Smart Glasses ohne Kamera zu entwickeln. Während die meisten aktuellen Modelle, einschließlich der Ray-Ban Smart Glasses, über eine Kamera verfügen, könnte der Verzicht auf diese Funktion die Produktionskosten senken und eine noch größere Zielgruppe erschließen. Ein solches Modell könnte den Einstieg in die Welt der Smart Glasses für viele Nutzer deutlich attraktiver machen.
Ein unschlagbares preis-leistungs-verhältnis?
Abgesehen von den bekannten Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bei Meta-Produkten, stellt der Preis von 299 Euro ein verlockendes Angebot dar. Wer sich traut, sein digitales Leben mit Meta zu teilen, findet hier einen erschwinglichen Einstieg in die Welt der Smart Glasses und kann sich darauf verlassen, dass Meta damit neue Kunden gewinnen wird.