SK Hynix-Börsengang: Hohe Nachfrage trotz gedämpfter Stimmung rund um KI
Wer Zweifel an der anhaltenden Begeisterung für KI hegte, wurde von SK Hynix eines Besseren belehrt. Die Platzierung der Aktien in den USA zog ein Orderbuch nach sich, das mehr als siebenmal so groß war wie das Angebot. Ein deutliches Zeichen dafür, dass große Investoren weiterhin um eine Beteiligung an einem der größten Nutznießer des KI-Booms konkurrieren, selbst wenn die Aktienkurse des Sektors in den letzten Wochen etwas nachgelassen haben.
Institutionelle Investoren stürmen SK Hynix
Laut Quellen von Bloomberg, auf die Bloomberg zugreifen konnte, erregte der Verkauf von 177,9 Millionen US-Depositary Receipts (ADRs) das Interesse institutioneller Investoren, darunter globale langfristige Investmentfonds, technologieorientierte Fonds, Staatsfonds und asiatisch ausgerichtete globale Investoren.
Am Donnerstag soll der Preis für das Angebot festgelegt werden. Die Transaktion könnte zu einem der größten Börsengänge eines ausländischen Unternehmens in der Geschichte der USA werden. Jeder ADR repräsentiert einen Zehntel einer Stammaktie und hätte, basierend auf dem Schlusskurs am Mittwoch in Seoul, einen Wert von rund 24,5 Milliarden US-Dollar, wie Berechnungen von Bloomberg zeigen.
Würde sich dieser Betrag bestätigen, würde das Angebot nur noch dem historischen Börsendebüt von Alibaba im Jahr 2014 nachstehen, als der chinesische E-Commerce-Riese an der Wall Street 25 Milliarden US-Dollar einbrachte.

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Der Börsengang erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktien von SK Hynix, die in Korea notiert sind, sowie die von Wettbewerbern wie Micron, die in den USA notiert sind, in den letzten Tagen drastisch gefallen sind, da die überschwängliche Begeisterung für Investitionen in KI-Infrastruktur etwas abklingt. Die Aktien von SK Hynix fielen am Mittwoch in Korea um 5,7 % und haben seit ihrem historischen Höchststand Ende Juni einen Rückgang von 30 % verzeichnet, obwohl sie immer noch etwa dreimal so viel wert sind wie zu Beginn des Jahres.
